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Zugvogelschutz-
Kampagne 2017
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
hier anklicken

Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
April 2017
Zugvogelmord auf
Zypern …volle Teller für
Gourmets, leere Gärten
für uns alle!



Zypriotische Zugvogel-Spezialität Ambelopoulia © CABS
 
Paradiesische Abende für
Zugvogelwilderer auf
Zypern beginnen so: sie
gehen kurz vor Sonnen-
untergang in ihre Gärten,
Olivenbaumplantagen oder
in öffentliches Gelände,
packen aus ihren Schup-
pen oder Pickups perfekt
vorbereitete Nylon-
Fangnetze oder Leimruten
aus und bauen diese
zwischen dafür vorberei-
teten Olivenbäumen und
Sträuchern auf. Dann
gehen sie entspannt nach
Hause, geniessen ihren
Abend und freuen sich auf
den kommenden Morgen…
 

Fotofallenkamera dokumentiert Vogelfänger © CABS
 
Wegen der vielen un-
angenehmen und teils
schmerzhaften Erfahrun-
gen mit zypriotischen
Vogelwilderern machen
die Vogelschutzaktivisten
unseres Partners „Komitee
gegen den Vogelmord“ und
unserer Stiftung die Nächte
zu Tagen und observieren
nachts illegal aufgebaute
elektronische Vogellock-
anlagen und aktive Vogel-
fangplätze.
 

Zwergohreule gefangen an Leimrute © CABS
 
Illegale Fangplätze auf
Privatgelände dokumen-
tieren wir mittels GPS-
Daten und Bildmaterial
und übergeben das
aktuelle Datenmaterial ab
4:00 Uhr morgens an
abgestimmten Treffpunkten
zypriotischen Polizei-
beamten der Anti-Wilderei-
Einheit APS (Anti Poaching
Squad). Mit der arbeiten wir
seit 2014 zunehmend bes-
ser und effizienter zusam-
men. Daher beschneidet
der zypriotische Innen-
minister immer wieder
die Einsatzzeiten dieser
Polizei-Spezialeinheit, um
den Druck auf die mafiös
vernetzten Zugvogel-
Wilderer zu reduzieren.


Vogelschutzeinsatz mit Anti-Wilderei-Spezialeinheit APS
© SPA



Erfolgreiche Zusammenarbeit mit APS - Polizei © CABS
 
Singvögel sind über-
wiegend nachts auf Vogel-
zug und geraten, angelockt
durch elektronische Lock-
anlagen, in die teils riesi-
gen Fangnetzanlagen.
Tagsüber gehen unsere
Zugvögel auf Insektenjagd.
Dafür nutzen sie bevorzugt
freie, gut anzufliegende
Äste in Bäumen und Sträu-
chern. Die gut sichtbar
ausgelegten klebrigen
Leimruten sind scheinbar
ideale Ansitzplätze… eine
fatale und tödliche Ein-
schätzung. Von den aus-
gelegten Leimruten gibt
es kein Entrinnen. Das
Sprichwort: „Sie/er ist mir
auf den Leim gegangen“

beschreibt die unheilvolle
Konsequenz dieser
Fallentechnik!


Vogelfangnetzanlage mit Singvogelopfern © SPA


Leimrutenopfer Mönchsgrasmücken-Weibchen + Männchen © CABS

Bei ihren verzweifelten
Fluchtversuchen reissen
sich die auf den Leim
gegangenen Zugvögel ihre
Federn aus, verteilen den
Leim immer tiefer im Ge-
fieder oder verschlucken
ihn. Die Vogelopfer hängen
dann meist stundenlang
kopfüber in der prallen
Sonne bis zur totalen
Erschöpfung und einem
langsamen qualvollen Tod.
Noch lebende Singvögel
werden von Vogelwilderern
mittels eines Zahnstochers
getötet, der durch den
zwangsweise geöffneten
Schnabel ins Vogelhirn
gestossen wird!
 

Bienenfresser gefangen an Leimrute © CABS


Mönchsgrasmücken-Weibchen an Leimrute © CABS
 
Bei unserem Frühjahrs-
Vogelschutzcamp-Einsatz
2017 werden erneut bis zu
24 Vogelschützer in enger
Zusammenarbeit mit der
zypriotischen Polizei-
Spezialeinheit APS die uns
bekannten mehr als 520
illegalen Fanganlagen
kontrollieren und Leim-
ruten, Fangnetze und elek-
tronische Lockanlagen
abbauen. Verstärkt werden
wir auch Fotofallenkame-
ras einsetzen, um Vogel-
wilderer zu identifizieren
oder idealerweise in
flagranti zu erwischen.


Aus Fangnetzen heraus-
geschnittene Singdrosseln und ein Star © CABS



Zypern Südküste - Cape Pyla - Zugvogelfangplätze © CABS

Allein in der Republik
Zypern werden jedes Jahr
noch immer bis zu 2,5
Millionen Zugvögel illegal
und qualvoll getötet. Fast
alle gemordeten Zugvogel-
arten sind europaweit
streng geschützt. Die ver-
wendeten Fangmethoden
wie Leimruten, Fangnetze
und elektronische Lock-
anlagen sind gemäss der
von allen EU-Mitgliedstaten
unterzeichneten EU-Vogel-
schutzrichtlinie von 1979
und eigenen nationalen
Gesetzen verboten. Das
allerdings interessiert die
mafiös organisierten
Vogelwilderer und auch
eine zunehmende Zahl der
zypriotischen Politiker nicht
-  zu gross ist der Profit aus
dem illegalen Zugvogelfang.


Gebratene Grasmücken
© CABS

 
Zur Deckung der mehr-
wöchigen Vogelschutz-
camp-Einsatzkosten im
Frühjahr 2017 für die bis
zu 24 Vogelschutz-
aktivisten benötigen wir
ca. 24‘700 Franken. Bitte
unterstützen Sie dieses
engagierte Zugvogel-
Rettungsprojekt. Ihre
Spende von vielleicht 20,
35 oder 70 Franken macht
unsere Einsätze überhaupt
erst möglich und stärkt
uns im Kampf gegen die
Zugvogelwilderer. Danke!
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
St.Alban-Vorstadt 21
4052 Basel

Tel.    061 311 0201
Fax    061 311 0200
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt  wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt unter der Firmennummer CH-270.7.003.096-3 eingetragen.

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind zur Eintragung als Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern angemeldet. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert zunächst auf den Projektschwerpunkten:

  • Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege auf den Inseln im Mittelmeer und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa
  • Tierartengerechte Optimierung von Gebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Rauch- und Mehlschwalben, Mauersegler, Hausrotschwanz, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegstationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Vogelschutzkampagne 2011 2012

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den 2. TV-Kampagnen-Spot
„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.