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Zugvogelschutz-
Kampagne 2017
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
hier anklicken

Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Mai 2017
Die Mauer- und Alpen-
segler-Rettungsstation in
Rümlang (ZH) braucht für
ihre Rettungsarbeit drin-
gend finanzielle Unter-
stützung!



Mauerseglertrupp am Himmel
© K. Roggel

 
Jetzt im Mai kehren die
Segler aus ihren Über-
winterungs-Lufträumen
über den Steppen und
Savannen Afrikas für ihr
Brutgeschäft wieder zu ihren
angestammten Nistplätzen
bei uns zurück. Mauersegler
verbringen ihr ganzes
Leben in der Luft. Nur
während der Brut- und
Jungenaufzuchtzeit haben
sie in ihren Bruthöhlen in
Mauerspalten und unter
Dächern „Bodenkontakt“.
Diese Spezialisierung wird
Mauerseglern in unserer
bautechnisch immer
perfekter werdenden
Gebäudewelt zunehmend
zum Verhängnis. Jedes
Jahr gehen tausende von
Nist- und Brutplätzen durch
Hausumbauten, Moderni-
sierungsarbeiten und
energetische Sanierung-
Massnahmen ersatzlos
verloren.
 

Modernisierung altes Speicher-
gebäude © SPA_DE

 
Was zählen schon ein
Seglerleben und ein
Nistplatz, wenn es um die
Gebäudemodernisierung
und Realisierung von
Energiesparmassnahmen
geht? Nach unseren
Schätzungen finden bei uns
inzwischen bis zu 20% der
Altsegler keinen Brutplatz
mehr, können folglich nicht
mehr zur Arterhaltung bei-
tragen. Moderne Architektur
und der technische Ausbau
unserer mobilen Kommu-
nikations-Infrastruktur schaffen zusätzliche
Seglertod bringende Gefahren.
 

Mauerseglernest mit Gelege
© K. Roggel

 
Ungezählte Mauersegler
fliegen bei ihrer schnellen
Jagd nach Insekten nichts-
ahnend mit grosser Wucht
gegen verspiegelte Fen-
sterscheiben, gläserne
Hochhausfassaden, hohe
Antennen und dünne Lei-
tungen. Überleben sie den
Aufprall, stürzen sie meist
schwer verletzt zu Boden
und warten dort hilflos und
voller Schmerzen auf ihr
trauriges Ende. Einmal
verletzt am Boden, schaffen
es diese schmalflügeligen
Langstrecken-Zugvögel
nicht mehr zurück in die Luft.


Junger Mauersegler-Pflegling
© E. Brendel


Falsch verstandene Tier-
liebe führt oft zu der irrigen
Annahme, dass man
Segler nur in die Luft werfen
müsse, um ihnen wieder
Luft unter die Flügel zu
schenken. Segler am
Boden sind hilflos, verletzt
oder krank und gehören
nicht für einen weiteren
zwangsläufigen qualvollen
Absturz in die Luft gewor-
fen, sondern in fachkun-
dige, mit der Seglerpflege
und Auswilderung vertraute Hände.


Mauerseglerjunge vor der Fütterung © SPA_CH
 
Für die Linderung dieses
sich jährlich wiederholen-
den Seglerleids opfert
Silvia Volpi in der Mauer-
und Alpensegler-Rettungs-
station Rümlang (ZH) ihr
ganzes Leben. Was von ihr
1998 im Alleingang begann,
entwickelte sich auch dank
unserer anhaltenden finan-
ziellen Förderung zur quali-
fiziertesten, grössten und
erfolgreichsten Mauer-
segler-Rettungsstation in
der Schweiz!


Seglerstation Rümlang Helferteam © SPA_CH

Die Seglerstation ist meist
die letzte Hoffnung für ver-
unglückte hilflose Segler.
Dort arbeitet ein fachlich
hochkompetentes Pflege-
Team mit liebevoller Für-
sorge und grossem Fach-
können beinahe rund um
die Uhr für hilfebedürftige
Segler. (Notruf-Telefon:
079 663 71 84
)


Wohlversorgte Mauersegler-Pfleglinge © SPA_CH

Die jährlich mehr als 400
Seglerpatienten benötigen
pro Jahr bis zu 180 kg
Spezialfutter, Steppengril-
len, die rechtzeitig gekauft,
tiefgefroren gelagert und
täglich aufgetaut und fach-
gerecht zubereitet werden
müssen. Ohne tiermedi-
zinische Versorgung, Wär-
melampen und Hygiene-
produkte sind verletzte
Altsegler, Jungsegler und
Seglerküken nicht zu retten.  Das kostet!
 

Silvia Volpi mit 2 Alpensegler-Pfleglingen © SPA_CH
 
Jetzt ab Beginn der
Segler-Brutzeit braucht
Silvia Volpi und ihr Segler-
Rettungsteam dringend
unsere finanzielle Unter-
stützung. Ohne die könnte
sie die täglich wachsende
Zahl von Segler-Notfall-
patienten nicht versorgen.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
St.Alban-Vorstadt 21
4052 Basel

Tel.    061 311 0201
Fax    061 311 0200
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt  wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt unter der Firmennummer CH-270.7.003.096-3 eingetragen.

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind zur Eintragung als Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern angemeldet. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert zunächst auf den Projektschwerpunkten:

  • Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege auf den Inseln im Mittelmeer und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa
  • Tierartengerechte Optimierung von Gebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Rauch- und Mehlschwalben, Mauersegler, Hausrotschwanz, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegstationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Vogelschutzkampagne 2011 2012

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den 2. TV-Kampagnen-Spot
„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.